Englandfahrt der Klassen 7a und 7b
im Juni 2011
A very special trip to England
Our diary
Montag, 06.06.2011 Anreise
Aufgeregt trafen wir uns schon um 6.45 Uhr an unserer Schule in Saarbrücken. Gemeinsam mit vielen unserer Eltern und auch manchen Freunden warteten wir auf unseren Bus. Plötzlich kam ein orangefarbenes Gefährt um die Ecke, unser Bus für die kommende Woche. Nachdem unsere riesigen Koffer eingeladen waren, starteten wir Richtung England. Im Bus herrschte aufgeregte Spannung und eine große Erwartung, was uns wohl bevorstehen wird.
Gegen 15.00 Uhr kamen wir in Calais an und unsere Fähre startete pünktlich um 16.00 Uhr. Für die meisten war es eine recht gemütliche Kanalüberquerung, hauptsächlich in der schiffseigenen Spielhalle, doch einige mussten auch ihre Zeit auf Deck verbringen, da ihr Magen die Leckereien nicht behalten wollte. In Dover gelandet, fuhren wir voller Erwartung nach Hastings, denn wir wollten alle wissen, in welcher Gastfamilie wir die folgenden Tage verbringen sollten. Sind sie nett? Was gibt es zu essen? Habe ich ein eigenes Zimmer? Gibt es auch noch andere Kinder im Haus? Muss ich mich anders verhalten in einem englischen Haushalt? Wie kann ich mich dort abends beschäftigen? In Hastings angekommen, sahen wir ein Meer aus Menschen und Autos und natürlich das wunderschöne Meer der englischen Südküste. Wir wurden unseren Gasteltern zugeteilt und fuhren mit ihnen oder mit dem Taxi in unsere zukünftige Bleibe. Ab sofort galt also: Only English, please!
Dienstag, 07.06.2011 Dover
Als wir uns etwas müde und benebelt am Treffpunkt eingefunden hatten, fuhr uns der Bus nach Dover. Unser Busfahrer entpuppte sich nicht gerade als Orientierungswunder, so dass unsere Lehrer den Weg machten. Zum Glück, sonst wären wir wohl nie angekommen! In Dover wollten wir zuerst Dover Castle besichtigen. Als wir dort ankamen, mussten die Lehrer erst einmal die Tickets kaufen, die uns Einlass ins Castle gewährten. Wir gingen durch das Schloss und sammelten Eindrücke aus vergangenen Zeiten, wobei einige nicht in der Gruppe blieben und meinten, lautstark durch die Räume rennen zu dürfen. Das gab leider eine kleine Zurechtweisung der Aufsicht. Als wir uns wieder zusammenfanden, besichtigten wir das Schlafzimmer und den Thronsaal des Königs. Dort bemerkten wir, dass die Menschen damals ziemlich klein gewesen sein mussten, da ihre Betten sehr winzig waren. Außerdem erforschten wir die weiteren Räume, geheime Gänge und erstürmten die Turmspitzen der Burg. Auf dem Gelände gab es auch einen „gift shop“. Einige kauften dort Holzschwerter und natürlich Süßigkeiten. Nach der Besichtigung begann unser Abstieg nach Dover Stadt. Viele Treppen waren zu bewältigen, doch endlich kamen wir am heißersehnten Strand von Dover an. Hier sammelten wir Muscheln und streckten nur mal unsere Füße in die kalte See. Auf der Mauer sitzend haben wir Wind, Sonne und Meer genossen. Eigentlich wollten wir an diesem Tag noch eine Klippenwanderung machen, da uns aber genügend Zeit dafür fehlte, beschlossen wir einfach an einem anderen, schöneren Strand den Rest des Tages zu verbringen. Dort entdeckten die Jungs eine Höhle in den Felsen, die sie wagemutig erkundeten. Andere blieben am Strand liegen und nur wenige Mutige wagten sich ins kalte Nass. Zum Glück konnten wir die Stunden ohne die ständige Kontrolle unserer Lehrer genießen, die ebenfalls etwas von uns entspannen konnten.
Später fuhren wir mit einem besser orientierten Busfahrer nach Hastings zurück und wurden an den Treffpunkten ausgeladen. Den Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien.
Mittwoch, 08.06.2011 London
Als wir mittwochs früher als am vorherigen Tag starteten, ging es ab nach London. Nach einer nervenaufreibenden Fahrt von mehr als 3 Stunden (!) kamen wir in London bei Madame Tussauds an. Dort besichtigten wir die Wachsfiguren von vielen berühmten Persönlichkeiten. Hier nur einige Beispiele: Michael Jackson, Captain Jack Sparrow, James Bond, Leather face, George Clooney, Barack Obama und natürlich die königliche Familie mit der Queen.
Als wir die Besichtigung beendet hatten, wagten wir uns in die Londoner „tube“. Wir wurden in Gruppen eingeteilt, die jeweils aus einem Lehrer und ungefähr zehn Schülern bestanden. Wir sollten nämlich nicht verloren gehen! Unsere Lehrer hatten wohl Angst um uns! Dabei sind wir doch schon ganz schön groß!! Wir fuhren wir mit der U-Bahn nach Westminster. Als wir die Station verlassen wollten, überraschte uns ein Platzregen, der uns in die U-Bahn zurückzwang. Doch anschließend konnten wir problemlos zu Fuß London durchstreifen. Wir kamen an Big Ben, Westminster Abbey und Buckingham Palace vorbei. Als wir endlich vor dem Palast unsere Gruppenfotos gemacht hatten, wollten wir zum Piccadilly Circus gehen. Doch unser Start wurde von einem übermütigen Schüler behindert, der seinen Kopf in die Gitterstäbe gesteckt hatte und sich aus deren Fängen nicht mehr befreien konnte. Nur mit Hilfe eines Lehrers gelang es uns, ihn zu befreien. War das wohl Absicht gewesen?
Am Piccadilly Circus angekommen, hatten wir die Möglichkeit in Kleingruppen shoppen zu gehen. Wir zerstreuten uns also ziemlich schnell in Richtung Oxford Street und Regent Street. Mit vielen vollen Einkaufstaschen fuhren wir abends wieder nach Hastings zurück. Wir kamen um circa 21 Uhr todmüde, aber zufrieden in den Gastfamilien an.
Donnerstag, 09.06.2011 Brighton
Wir trafen uns alle zusammen gegen 9.00 Uhr und fuhren nach Brighton. Dort angekommen, fiel uns zunächst der pompöse Royal Pavillon auf. Dies ist ein großes Gebäude, das vom Baustil her an das Taj Mahal in Indien erinnert und gar nicht so recht in eine englische Stadt wie Brighton passt. Trotzdem ist es sehr beeindruckend. Am Strand besuchten wir erst einmal den großartigen „Brighton Pier“, wo wir uns auf der Kirmes und in den Casinos des Piers aufhielten. Einige Wenige trauten sich auf die Fahrgeschäfte, bei anderen löste schon der Anblick dieser große Angst aus. Man konnte sich in luftiger Höhe an einem Kranarm übers Meer schwingen lassen.
Nach zwei Stunden verabschiedeten wir uns schweren Herzens vom Pier, aber wir wollten ja auch noch mehr von Brighton kennen lernen. So machten wir uns gemeinsam entlang der Strandpromenade und mit Blick auf das Meer, das an diesem Tag in der Sonne glitzerte und funkelte, auf den Weg zur Innenstadt, zu den „Lanes“, dem Geschäftsviertel Brightons. Gegen 15.00Uhr durften wir uns wieder in kleinen Gruppen in der Stadt aufhalten und die winzigen, verwinkelten Gassen mit den vielen kleinen Shops auf eigene Faust erkunden. Viele von uns besorgten hier kleine Geschenke für Freunde und die Familie oder kauften Erinnerungsstücke für sich selbst. Später waren wir noch am Strand. Manche von uns badeten im Meer, andere sonnten sich. Bald darauf holte uns der Busfahrer ab und wir fuhren entlang der Küstenstraße zurück nach Hastings zu unseren Gastfamilien.
Freitag, 10.06.2011 Hastings
Um 8.30 Uhr wurden wir mit Gepäck an den Treffpunkt in Hastings gebracht. Nun war es an der Zeit, sich von den Gasteltern zu verabschieden. Unser Gepäck wurde im Bus verstaut und wir machten uns auf den Weg zu den bekannten Schmugglerhöhlen Hastings, die wir an diesem Morgen besichtigen wollten. Hierzu liefen wir durch die „Old Town“, die kleine Altstadt Hastings und stiegen einen steilen Berg hinauf, bis wir auf einer schönen Anhöhe, dem „Castle Hill“, ankamen. Dort hatten wir noch ein wenig Zeit um zu entspannen und den tollen Blick auf die Stadt, den Strand, den Hafen und das Meer zu genießen. Manche nutzten die Zeit auch mal zum Fußball spielen. Außerdem machten wir noch Klassenfotos. Um 10.30 Uhr stiegen wir hinab in die Schmugglerhöhlen. Das machte uns richtig Spaß, aber ein bisschen unheimlich war es auch in dem dunklen und kalten Gewölbe. Wir erfuhren, dass vor allem Alkohol und Tabak geschmuggelt wurden, aber auch Seide und Gewürze. Die Produkte wurden von Frankreich nach England über das Meer gebracht und in den Schmugglerhöhlen gelagert, hier wurde auch das Geschäft abgewickelt: Ware gegen Geld. In einem Kurzfilm erfuhren wir noch mehr über die Geschichte und das Leben der Schmuggler.
Danach gingen wir zum ,,Blue Reef“, einem Aquarium. Da gab es mal tolle Fische in den unglaublichsten Farben und Formen. Am meisten haben uns natürlich die giftigen Fische fasziniert, wie zum Beispiel der Rotfeuerfisch. Manche dieser giftigen Fische sind von einer giftigen Haut überzogen, andere übertragen ihr Gift über Stacheln oder Zähne.
Nach dem Ausflug in die Unterwasserwelt hatten wir Freizeit, die wir nutzten, um unsere letzten Pfund auszugeben oder noch ein letztes Mal den Strand zu genießen. Leider konnten wir an diesem Tag nicht ins Meer, da der Wind sehr stark und die Wellen hoch waren. Manche von uns ließen es sich aber nicht nehmen, wenigsten die Füße ins kalte Nass zu strecken.
Um 18.30 Uhr sammelten wir uns an unserem Treffpunkt und nun hieß es endgültig Abschied nehmen von England. Wir fuhren mit dem Bus nach Dover und von da aus mit der Fähre über den Ärmelkanal bis nach Calais. Wir konnten an Deck noch ein letztes Mal einen Blick auf die Kreidefelsen von Dover werfen, die langsam in der Dämmerung verschwanden. Leider wurde es auch diesmal einigen aufgrund des Wellenganges übel, doch an Deck an der frischen Luft ging es bald schon wieder besser. In Calais fuhren wir mit dem Bus von Bord und durch Belgien bis nach Luxemburg, dort machten wir eine Rast, die aber viele von uns verschliefen, so dass wir uns bald wieder auf den Weg Richtung Saarbrücken machten. Um 6.30, nach 11 Stunden Fahrt!!!, kamen wir an unserer Schule an, wo wir mit großem „Hallo“ von unseren Eltern empfangen wurden. Die scheinen uns ja mal ganz schön vermisst zu haben.
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Gegen 15.00 Uhr kamen wir in Calais an und unsere Fähre startete pünktlich um 16.00 Uhr. Für die meisten war es eine recht gemütliche Kanalüberquerung, hauptsächlich in der schiffseigenen Spielhalle, doch einige mussten auch ihre Zeit auf Deck verbringen, da ihr Magen die Leckereien nicht behalten wollte. In Dover gelandet, fuhren wir voller Erwartung nach Hastings, denn wir wollten alle wissen, in welcher Gastfamilie wir die folgenden Tage verbringen sollten. Sind sie nett? Was gibt es zu essen? Habe ich ein eigenes Zimmer? Gibt es auch noch andere Kinder im Haus? Muss ich mich anders verhalten in einem englischen Haushalt? Wie kann ich mich dort abends beschäftigen? In Hastings angekommen, sahen wir ein Meer aus Menschen und Autos und natürlich das wunderschöne Meer der englischen Südküste. Wir wurden unseren Gasteltern zugeteilt und fuhren mit ihnen oder mit dem Taxi in unsere zukünftige Bleibe. Ab sofort galt also: Only English, please!
Dienstag, 07.06.2011 Dover
Als wir uns etwas müde und benebelt am Treffpunkt eingefunden hatten, fuhr uns der Bus nach Dover. Unser Busfahrer entpuppte sich nicht gerade als Orientierungswunder, so dass unsere Lehrer den Weg machten. Zum Glück, sonst wären wir wohl nie angekommen! In Dover wollten wir zuerst Dover Castle besichtigen. Als wir dort ankamen, mussten die Lehrer erst einmal die Tickets kaufen, die uns Einlass ins Castle gewährten. Wir gingen durch das Schloss und sammelten Eindrücke aus vergangenen Zeiten, wobei einige nicht in der Gruppe blieben und meinten, lautstark durch die Räume rennen zu dürfen. Das gab leider eine kleine Zurechtweisung der Aufsicht. Als wir uns wieder zusammenfanden, besichtigten wir das Schlafzimmer und den Thronsaal des Königs. Dort bemerkten wir, dass die Menschen damals ziemlich klein gewesen sein mussten, da ihre Betten sehr winzig waren. Außerdem erforschten wir die weiteren Räume, geheime Gänge und erstürmten die Turmspitzen der Burg. Auf dem Gelände gab es auch einen „gift shop“. Einige kauften dort Holzschwerter und natürlich Süßigkeiten. Nach der Besichtigung begann unser Abstieg nach Dover Stadt. Viele Treppen waren zu bewältigen, doch endlich kamen wir am heißersehnten Strand von Dover an. Hier sammelten wir Muscheln und streckten nur mal unsere Füße in die kalte See. Auf der Mauer sitzend haben wir Wind, Sonne und Meer genossen. Eigentlich wollten wir an diesem Tag noch eine Klippenwanderung machen, da uns aber genügend Zeit dafür fehlte, beschlossen wir einfach an einem anderen, schöneren Strand den Rest des Tages zu verbringen. Dort entdeckten die Jungs eine Höhle in den Felsen, die sie wagemutig erkundeten. Andere blieben am Strand liegen und nur wenige Mutige wagten sich ins kalte Nass. Zum Glück konnten wir die Stunden ohne die ständige Kontrolle unserer Lehrer genießen, die ebenfalls etwas von uns entspannen konnten.
Später fuhren wir mit einem besser orientierten Busfahrer nach Hastings zurück und wurden an den Treffpunkten ausgeladen. Den Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien.
Mittwoch, 08.06.2011 London 
Als wir mittwochs früher als am vorherigen Tag starteten, ging es ab nach London. Nach einer nervenaufreibenden Fahrt von mehr als 3 Stunden (!) kamen wir in London bei Madame Tussauds an. Dort besichtigten wir die Wachsfiguren von vielen berühmten Persönlichkeiten. Hier nur einige Beispiele: Michael Jackson, Captain Jack Sparrow, James Bond, Leather face, George Clooney, Barack Obama und natürlich die königliche Familie mit der Queen.
Als wir die Besichtigung beendet hatten, wagten wir uns in die Londoner „tube“. Wir wurden in Gruppen eingeteilt, die jeweils aus einem Lehrer und ungefähr zehn Schülern bestanden. Wir sollten nämlich nicht verloren gehen! Unsere Lehrer hatten wohl Angst um uns! Dabei sind wir doch schon ganz schön groß!! Wir fuhren wir mit der U-Bahn nach Westminster. Als wir die Station verlassen wollten, überraschte uns ein Platzregen, der uns in die U-Bahn zurückzwang. Doch anschließend konnten wir problemlos zu Fuß London durchstreifen. Wir kamen an Big Ben, Westminster Abbey und Buckingham Palace vorbei. Als wir endlich vor dem Palast unsere Gruppenfotos gemacht hatten, wollten wir zum Piccadilly Circus gehen. Doch unser Start wurde von einem übermütigen Schüler behindert, der seinen Kopf in die Gitterstäbe gesteckt hatte und sich aus deren Fängen nicht mehr befreien konnte. Nur mit Hilfe eines Lehrers gelang es uns, ihn zu befreien. War das wohl Absicht gewesen?
Am Piccadilly Circus angekommen, hatten wir die Möglichkeit in Kleingruppen shoppen zu gehen. Wir zerstreuten uns also ziemlich schnell in Richtung Oxford Street und Regent Street. Mit vielen vollen Einkaufstaschen fuhren wir abends wieder nach Hastings zurück. Wir kamen um circa 21 Uhr todmüde, aber zufrieden in den Gastfamilien an.
Donnerstag, 09.06.2011 Brighton
Wir trafen uns alle zusammen gegen 9.00 Uhr und fuhren nach Brighton. Dort angekommen, fiel uns zunächst der pompöse Royal Pavillon auf. Dies ist ein großes Gebäude, das vom Baustil her an das Taj Mahal in Indien erinnert und gar nicht so recht in eine englische Stadt wie Brighton passt. Trotzdem ist es sehr beeindruckend. Am Strand besuchten wir erst einmal den großartigen „Brighton Pier“, wo wir uns auf der Kirmes und in den Casinos des Piers aufhielten. Einige Wenige trauten sich auf die Fahrgeschäfte, bei anderen löste schon der Anblick dieser große Angst aus. Man konnte sich in luftiger Höhe an einem Kranarm übers Meer schwingen lassen.
Nach zwei Stunden verabschiedeten wir uns schweren Herzens vom Pier, aber wir wollten ja auch noch mehr von Brighton kennen lernen. So machten wir uns gemeinsam entlang der Strandpromenade und mit Blick auf das Meer, das an diesem Tag in der Sonne glitzerte und funkelte, auf den Weg zur Innenstadt, zu den „Lanes“, dem Geschäftsviertel Brightons. Gegen 15.00Uhr durften wir uns wieder in kleinen Gruppen in der Stadt aufhalten und die winzigen, verwinkelten Gassen mit den vielen kleinen Shops auf eigene Faust erkunden. Viele von uns besorgten hier kleine Geschenke für Freunde und die Familie oder kauften Erinnerungsstücke für sich selbst. Später waren wir noch am Strand. Manche von uns badeten im Meer, andere sonnten sich. Bald darauf holte uns der Busfahrer ab und wir fuhren entlang der Küstenstraße zurück nach Hastings zu unseren Gastfamilien.
Freitag, 10.06.2011 Hastings


